Liebe Segelfreundinnen und Segelfreunde, alle Jahre
wieder sieht und hört man das gleiche Gejammer über den ach so
fürchterlichen Festtagsstress . Ja, wir haben, wie und warum auch
immer, uns angewöhnt bereits auf höchstem Niveau zu jammern.
Zugeschüttet werden wir zum Jahreswechsel mit Kalendern und Kugelschreibern. Niemand braucht diese Utensilien, denn die wichtigsten Familientermine des Lebens hat jeder seit jüngster Kindheit im Kopf. Sollte jemand das vergessen haben; die Supermärkte erinnern uns jedes Jahr breits ab Oktober an das bevorstehende Weihnachtsfest. Wer und was sollte uns daran hindern dieses Fest rechtzeitig gemeinsam mit den Angehörigen und Freunden vorzubereiten und selbstverständlich auch zu feiern. Nutzt doch die bevorstehenden Feiertage, darüber nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist. Die nachstehende Geschichte, die mir vor wenigen Tagen übergeben wurde, hilft Euch dabei. Ein Professor
stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor
sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen
Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die
Studenten, ob der Topf nun voll sei. Diese bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er schüttelte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf jetzt voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig: „Ja“. Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und goss den Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten. „Nun“, sagte der Professor, als das Lachen allmählich nachließ, „ich möchte, dass Sie diesen Topf als Repräsentation ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle repräsentieren die wichtigsten Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wären“. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Arbeit, Ihr Auto, Ihr Haus. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. „Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie alle Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigsten Dinge. Achten Sie auf die Dinge, die Ihr Glück gefährden. Lachen Sie mit Ihren Kindern, pflegen Sie Ihre Partnerschaft, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familie und genießen Sie Ihr Zuhause – es wird immer noch Zeit bleiben, Pflichten zu erledigen und andere Tätigkeiten zu verrichten. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind, setzen Sie Prioritäten. Der Rest ist nur Sand“. Einer der Studenten hob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: „ Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen“! Es wünschen Euch, liebe Seglerinnen und Segler, ein besinnliches und ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben Sebastian Kiel und Hans Vogler
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