Mit großem Getöse, Lärm und
Gepolter wurde ab Mitte Oktober an drei Wochenenden das gesamte
Dachgeschoss von Inventar, Einrichtungen, Tapeten, Ausbauten und Schutt
befreit. Hierbei wurde sehr viel Staub im wahrsten Sinne des Wortes
aufgewirbelt, trotz Schuttrutsche waren alle PKW’s in der Eutiner
Straße sowie die Friedhofshecke schneeweiß.
Um den Staub nicht pur beim Abbruch genießen zu müssen stand immer eine
Kiste mit Getränken griffbereit in der Nähe von dieser wurde kräftig
Gebrauch gemacht.Man glaubt gar nicht wie viel Schutt aus so einem Gebäude heraus geholt werden kann. Das Mittagessen wurde von Imke
sowie von Petra als leckerer Eintopf (Steckrübenmuß bzw.
Chilibohneneintopf) serviert. Einmal gab es sogar noch einen
leckeren Nachtisch. Das Arbeiten danach fällt dann doch etwas schwerer.
Ein kleiner Gang zu unserem Nachbarn Reese hat uns einmal eine
leckere Fischmahlzeit beschert, bzw. ein anderes Mal leckere
Fischbrötchen.
Die Arbeiten wurden so ordentlich und schnell ausgeführt, so das ich mir sogar das Waschbecken im Flug aus dem Fenster noch einmal kurz heil ansehen konnte, bevor dieses wie alles andere auf dem Container zerschellte, eigentlich sollte dieses als Baustellenzapfstelle vorerst bestehen bleiben. Nun gut, aber bis zu 16 extrem motivierte Freiwillige im Zaum und Griff zu behalten ist nicht so ganz einfach. Aus dem vor 2 Jahren
vorgelegten Angebot ist ersichtlich, das unser Verein durch diese
Eigenleistung ca. 10.000¤
eingespart hat.
An dieser Stelle an alle Freiwilligen einen herzlichen Dank, einen so aktiven Arbeitseinsatz habe ich nicht von Euch erwartet. Über die geleisteten Arbeitsstunden wird genau Buch geführt. Diese werden auch für den normalen Arbeitsdienst im Jahr 2004 gutgeschrieben. Die Ausschreibungen an die ausführenden Firmen sind am 5.11. zurückgekommen, Angebotsvergabe soll in der 46. und Baubeginn in der 47. Woche sein. Bericht: Uwe Kiel
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