Allgemeines Die derzeitig 34aktiven
Jugendlichen haben sich teilweise in fast reine Regattasegler und in
eine normale Jugendgruppe gesplittet; erwartet habe ich dieses schon
lange (habe ich das etwa nicht so gewollt ?). Einigen Mittwochseglern
ist bestimmt die große Lasergruppe bereits ins Auge gefallen. Es ist
aber nicht mein erstrebtes Ziel aus jedem einen Regattasegler zu
machen. Spaß am Segeln und der Gruppengedanke sind immer noch die
wichtigsten Faktorenin der Jugendarbeit.
Leider sehen einige Jugendliche (bzw. häufiger noch die Eltern) das Jugendsegeln nicht ganz so eng und fehlen häufiger an den Veranstaltungen; dieses ist aus mehreren Gründen für alle sehr fatal und misslich, denn jedem Jugendlichen wird ein Boot zur Verfügung gestellt, kommt er nicht, liegt dieses brach im Verein herum. Anfänger verlieren sehr schnell in den ersten zwei Jahren den Anschluss an die Gruppe, gleichzeitig haben wir auch nicht Lust, jedes Mal von vorne anzufangen bzw. auf die Nachzügler zu warten. An dieser Stellemöchte ich einmal darauf hinweisen, dass es bei uns im Verein für ehrenamtliche Tätigkeit nicht wie in manch anderen Vereinen üblich, ein Entgelt gibt bzw. ein Honorar gezahlt wird. Es ist unsere Freizeit, die wir mit den Kindern freiwillig und auch gerne verbringen, dabei sollte Freizeit Spaßmachen. Aus diesem Grund ist es für mich absolut unverständlich, dass einigeEltern versuchen, Stress zu machen und Forderungen an den Verein bzw. an unsere Jugendarbeit ohne jegliche Gegenleistung stellen. Bei 60,00 DM Jahresbeitrag wird meiner Meinung nach sehr viel geboten, selbstverständlich ist dieses in anderen Vereinen nicht. Unsere Jugendarbeit einschließlich unseres Bootsparkes funktioniert nur, wenn ein Teil der Arbeit von den Jugendlichen eigenverantwortlich übernommen wird. Das Hochseesegeln ist nicht eingeschlafen: Der Schleswig-Holsteinische
Seglerverband hat in den Sommerferien eine Hochseeyacht gechartert und
eine Woche an uns abgegeben. Somit bestand wie in den letzten Jahren
für 8 Jugendliche die Möglichkeit, an einer Hochseetour auf der Ostsee
teilzunehmen (siehe hierzu den Bericht
von Sebastian).
Neues Material: Dank des unermüdlichen
Einsatzes im letzten Winter von Gerd Ehm ist aus dem gespendeten
Trailer von Jürgen Böhrens und Norbert v. Buddenbrock nach meiner
Vorstellung und Anweisung ein "hausfrauenfreundlicher" und leicht
händelbarer Trailer für 3 Optimistenoder 3 Laser geworden. In diesem
Sommer ist er an 3 Wochenenden nicht bewegtworden, d.h. der Bedarf ist
da. Er ist in ganz Deutschland unterwegs gewesen. Hieran kann man
erkennen, das einige regattamäßig sehr aktiv sind. An alle einen
herzlichen Dank, die dieses den Jugendlichen ermöglicht haben.
Eine gut erhaltene Europe ist uns in Regattaausführung von Herrn Sommer gespendet worden. Diese Einmannjolle ist eine gute Alternative für etwas zu groß gewordene Opti- Segler. Es handelt sich hier um ein sehr anspruchsvoll zusegelndes Boot, was einem viel abverlangt (derzeitig besteht ein großer Ansturm auf dieses Boot). Regatten: Die bei uns stattgefundene
Kreisjugendmeisterschaft mit über 100 Teilnehmern ist augenscheinlich
ein voller Erfolg gewesen und sollte, wenn von Außen gewünscht doch
einmal wieder in ein paar Jahren bei uns stattfinden, Ein Dank an alle,
diedieses unterstützt haben. (siehe hierzu den Bericht von Sebastian)
Bei der Kieler Woche mit anschließender Landesjugendmeisterschaft im Kuttersegelnging unsere Crew wie immer ohne jegliches Training an den Start. Ergebnis: Landesmeister. Heißer-Herbst: Dieser fand bei sommerlichen
Temperaturen Anfang Oktober mit 30 Laser-Teilnehmern statt. Es wäre zu
schön, wenn auch die in unserem Verein bzw. am Seebrach liegenden
Lasersegler an dieser Regatta teilnehmen würden. Wir arbeitendaran.
Vereinsarbeit: Wiegeht man untereinander und
miteinander um ?
Bedingt durch das Mittwochsegeln und die starke Beteiligung der Jugendgruppe an den vereinsinternen Regatten gibt es immer wieder Möglichkeiten, das sich Jung und Alt kennen lernen können; dieses funktioniert aber nur, wenn beide Seiten sich an die allgemeinen Spielregeln des miteinander Umgehens halten. Versucht doch auch einmal als ältere bzw. Senioren zu grüßen und über einige Kleinigkeiten hinwegzusehen, oder seid Ihr alle brave Lämmer in Eurer Jugend gewesen. Ich glaube, es ist auch einmal wieder der Zeitpunkt gekommen, eine Seniorenregatta mit den Optis ins Leben zu rufen (war früher jedes Jahr). Hier geht es nicht nur um den sportlichen Ehrgeiz, auch um einmal die Perspektive aus einem Opti zusehen; gleichzeitig ist eine solche Tour eine Mords-Gaudi. Ob wir es Regatta nennen wollen oder ob es eine kleine Geschwaderfahrt wird, wissen wir nochnicht; lasst Euch Senioren überraschen. Termin: siehe Veranstaltungen im PSV, Samstag vor der 2. Traditionsregatta. Ostseetour: Einer der Höhepunkt zu
Abschluss der Segelsaison war in diesem Jahr nicht die Kuttertour zum
Blauen Band der Schlei oder die Kanutour, sondern eine Eintagestour mit
dem Oldtimer „Zuversicht“ auf der Ostsee. Das Schiff war bis zum
letzten Mann ausgefüllt. 34 Personen. Gutes Wetter, tolle Welle und bei
ca. 6 bis 7 (oder auch 8?) Windstärken rauschten wir von Kiel bis Damp
in knapp 2,5 Stunden. Für alle bestimmt ein unvergängliches Erlebnis.
Herzlichen Dankan den Geldsponsor zur Unterstützung der Chartergebühr !
Unterstützung der Jugendarbeit: An dieser Stelle Danke an alle,
die die Jugendarbeit finanziell, oder auch durch Fahren der Kinder (der
Boote) zu Veranstaltungen, mit Lebensmitteln sowie sonstigen sinnvollen
Spenden immer wieder unterstützen. Nur hierdurch ist es möglich, alle
kostenintensiven Veranstaltungen zu sehr moderaten Preisen bzw. für die
Jugendlichen unentgeltlich anzubieten und durchzuführen.
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