Eine aufregende, nasse, oft
sehr kalte und windige, mit Terminen sehr vollgestopfte Saison '93 ist
abgeschlossen. Die l4 tägige Winterarbeit 92/93 an den
Freitag-Nachmittagenwurde durch regelmäßiges Schwimmen in der
Schwimmhalle Plön aufgelockert; gleichzeitig wird man dadurch nicht
ganz von dem Element "Wasser" im Winter entwöhnt.
Am 2.2. sind wir gemeinsam in das Ohnsorg-Theater gefahren, um auch etwas für die Kultur zu tun; ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Badeparadieses "WeißenhäuserStrand" am 12.2. Nach den Osterferien ging es aber auf dem Plöner See wieder voll los. Mit Hilfe der "erfahrenen" und schon etwas älteren Jugendlichen wurde jede Woche donnerstags nachmittags versucht, den 10 neu eingetretenen "Minis" das Segeln möglichst schnell und gut beizubringen, welches uns auch bis Ende der Sommerferien einigermaßen gelungen ist. Jeden Freitag war dann für die gesamte Jugendgruppe Segeln, soweit es das Wetter zugelassen hat. Am 8.5. wurde gemeinsam mit dem Kutter am Ansegeln nach Dersau teilgenommen. Bei der "Käpt'n-Ferck-Gedächtnisregatta" am Pfingstsamstag wurde bei etwas viel Wind in 7 Optis versucht, den Erwachsen Pokal streitig zu machen; 5 mussten leider aufgeben, da der Wind und der Wellengang mit ihnen machten was sie wollten. Niclas Dienelt und Jurin Totzke belegten nach "Yardstick" gegen die übermächtige Erwachsenenkonkurrenz Platz 1 und 2 in der Gesamtwertung. Am Pfingstsonntag wurde die 1. Traditionsregatta gesegelt. Vom 19.-26.6. hat unser Kutter, ausschließlich mit Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren besetzt, an der teilweise sehr stürmischen Kieler Woche teilgenommen. In der K2K-Klasse erreichte er unter der Leitung von Philipp Mohrhof, ohne großes vorheriges Training, von 16 Schiffen immerhin den 7. Platz. Von Kiel aus sollte der Kutter anschließend zur Schlei geführt werden, um von dort am 3.7. zur Dänemark-Tour zu starten. Durch Sturm aus Nord-West und sehr hohen Wellengang haben wir uns entschlossen, die Tour bis Gelting über Land durchzuführen. Bericht zur Dänemark-Tour, 3.7. bis 12.7.1993, mit unserem Jugendkutter "OnkelErnst". Am Samstag, dem 3.7. trafen wir
uns, mehr oder weniger pünktlich, gegen 12.00 Uhr im Hafen von Gelting.
Nachdem alles eingeladen war, ging unsere Tour gegen 14.00 Uhr los. Mit
dem Außenborder verließen wir sicher den Hafen. Bei einem "5" Bft.
starken Nord-Westwind konnten wir Sonderburg direkt anlegen. Unterwegs
hatten wir zwar bedeckten Himmel, aber sonst hatten wir beste Stimmung
an Bord. Die Aufgaben waren schnell verteilt und wir kamen mit doppelt
gerefftem Groß gut voran. Dabei leistete unsere Spritzpersenning ihre
ersten guten Dienste.
Gegen 15.00 Uhr liefen wir in Sonderburg ein. Zu dieser Uhrzeit fanden wir noch recht schnell einen guten Liegeplatz, was in den folgenden Tagen nicht immer so war. Uwe Kiel war mit dem Bus auch gerade angekommen, so dass wir bald auf dem nahegelegenen Campingplatz unser Zelt aufbauen konnten. Nach einem kleinen lmbiß fuhren wir mit dem VW-Bus in die Innenstadt. Dort mussten einige Personen, die mit der Anrede unseres Jugendleiters Probleme hatten, einiges Geld in Eisdielen lassen. Nach dem Abendessen spielten die Kleinen und "Möchte-Gern-Großen" Fußball, während sich die Großen auf den Weg machten, um Sonderburgs "Nightlife" zu erleben. Sonntag, den 4.7.1993: Die Fortsetzung dieses Dänemark-Berichtes, einschl. div. Fotos von Benjamin Hub, kann jeder der will in der Info-Mappe im Piratenkellernachlesen - der Platz ist hier leider zu klein für den Gesamtbericht. In den Sommerferien war für alle Daheimgebliebenen donnerstags und freitags Jugendarbeit. Am Mittwoch, dem 14.7. sind wir, leider bei sehr schlechtem Weiler, mit dem OJR zum Vogelpark Walsrode gefahren. Da die Lust auf Kuttersegeln nach der Dänemark-Tournicht abgenommen hatte, wurde an der MUS-Kutterregatta am 31 .7. tatkräftig teilgenommen. Der PSV stellte mit Abstand die jüngste Crew. Das Durchschnittsalter betrug 13 Jahre, diese ersegelten unter der Leitung von Benjamin Hub den 2. Platz von 10 gestarteten Schiffen. Am 5.8. wurde ebenfalls mit dem OJR zusammen nach Segeberg gestartet, um uns Karl May einmal "live" anzusehen. Vom 7.8. bis14.8. ging es mit 27 Personen in das traditionelle Insellager auf "LangesWarder". Gut auf das schlechte Wetter vorbereitet, haben wir mit guter Laune die Woche gemeistert; für die Saison 94 ist wieder ein Insellager festgelegtworden. Gleich vom Insellager aus sind die Optis nach Ascheberg transportiertworden, wo an dem darauffolgenden Wochenende (21. und 22.8.) der "Ascheberger-Opti-Treff" stattgefunden hat. Am 28.8. wurden die Optis komplett aufgeriggt und vorn an den Steg gebunden, um es den Senioren bei der 2. Traditionsregatta möglichst einfach zu machen; anschließend haben wir am nächsten Tag mit 19 Optis und 4 Lasern an der 2. Traditionsregatta teilgenommen. Nach dem gemeinsamen Absegeln mit Kutter, Pirat und 3 Lasern am 11.9. nach Ascheberg, ging es bei bescheidenem Wetter am 25.9. noch zur Schlei, um dort mit 2 anderen Kuttern um das "Blaue Band" mitzukämpfen. In diesem Winter 93/94 treffen wir uns jeden Freitagnachmittags im Verein bzw. alle 14 Tage in der Schwimmhalle. Durch Fancy-work, Weihnachtsfeier mit Julklapp, Nikolausregatta usw. wird die doch sehr lange Wintersaison erheblich verkürzt. Eine so aufwendige Jugendarbeit ist nur mit zusätzlich 2 bis 4 Betreuern möglich. An dieser Stelle möchte ich besonders Nicola Jonietz, Malte Peters, Benjamin Hub, Philipp Mohrhof und Ruppert von Buddenbrock danken, ohne die eine funktionierende Jugendarbeit nicht möglich wäre. Gleicher Dank geht an alle, die die Jugendarbeit in dieser Saison so besonders unterstützt haben. |