Insellager der Jugendgruppe 2003


Auch unser diesjähriges Insellager fand vom 29. Juli bis zum 5. August wieder auf der Insel Langes Warder in mitten des Großen Plöner Sees statt. Obwohl das Insellager erst offiziell am 29. Juli beginnt trafen sich auch dieses Jahr wieder die größeren Jugendlichen einen Tag früher, um unter Leitung des Jugendwartes die Insel bezugsfertig zu machen. Dieses reicht vom Säubern des Zeltplatztes , über das Aufbauen von 8 Zelten, verstauen der Lebensmittel bis zum Bau von Rampen und Brücken für Laser und Optis. Alles in allem nahm das auch dieses mal wieder einen vollen Tag in Anspruch.


Am Dienstag Morgen ging es dann um 9 Uhr im PSV los. Die Klamotten und Taschen wurden auf die Motorboote verlagen und die Jugendlichen machten sich jeweils einen Opti oder Laser fertig um dann zur Insel zu segeln. Alles in allem stimmte auch das Wetter, eine (sehr) leichte Briese wehte über den See und die Sonne schien mit aller Kraft auf unsere Köpfe. Dieses Wetter sollte typisch für unser diesjähriges Insellager werden, außer einem leichten Wind und Sonne gab sonnst nur noch Flaute.
Als wir dann entlich zur Insel getrieben wahren (von segeln konnte zeitweilig nicht gesprochen werden) und die Boote aus dem Wasser geholt waren, wurde vor dem Mittag erstmal ausgiebig gebadet. Eigendlich haben wir das dieses Jahr so häufig gemacht, das es verwunderlich ist, das keiner Schwimmhäute bekam.
Später wurden dann noch die Zelte verteilt und nach dem Essen sollte es eigendlich wieder aufs Wasser gehen.
Da der Wind jedoch ausblieb begann fast jeder, nach dem Ausruf der diesjährigen Inselolympiade, mit Diabolo, jonglier Keulen oder Bällen etwas für dieses Jahr einzustudieren oder einfach nur Federball zu spielen.
Später kam doch noch ein Lufthauch auf und es ging nochmal aufs Wasser. Das Segelvergnügen wurde jedoch von einem abflauenden Wind zu einem Badevergnügen ausgedehnt, was dem Spaß aber auch kein abbruch bereitete.


Mittwoch Morgen ging es, wie jeden morgen vor dem Frühstück, zuerst einmal baden. Aber bei einer Wassertemperatur von rund 24 Grad brauchte es diesmal keine große Überwindung. (Es gab Jahre mit 17 Grad  *bibber*)
Nach dem Frühstück ging es dann mit Lasern und Optis aufs Wasser um auf einem Parcour ein paar Wettfahrten vor der Insel auszusegeln, wofür es auch Punkte bei der Olympiade gab.
Später gab es dann an der Prinzeninsel ein kühles Eis. Aber auch das hielt nur kurz vor, nachdem wir die Boote dann wieder an der Insel herausgeholt hatten ging es zur Abkühlung erst einmal wieder ins kühle Nass.
Nach dem Mittag konnte, bis wieder Wind aufkam, erstmal nach Lust und Laune auf der Insel herumgetobt werden.
Am Nachmittag stand dann nochmal "das großen Baden" auf dem Programm, bei dem sich jeder voll austoben konnte.
Zum Abendbrot wurde heute Abend gegrillt. Fleisch und Würstchen, Kartoffelsalat und Brot - jeder wurde satt.
Am Abend laß unsere Inselmutter "Petra" dann wieder einen Teil aus "Charlie und die Schokoladenfabrig" vor. Die Geschichten verfehlten ihre Wirkung meist nicht und es ging bald danach ins Bett bzw. in den Schlafsack.







Am Donnerstag Morgen hatten wir wunderbaren Segelwind und nach dem Frühstück ging es wieder direkt aufs Wasser. Heute wurden 6 Wettfahrten gesegelt die wie an den vorigen Tagen auch zur Inselolympiade dazuzählten.
Vor dem Mittag ging es dann nochmal an die Prinzeninsel zum Eisessen. Da der Wind jedoch wieder eingeschlafen war, zogen wir danach die Boote bis ins Hellock zurück und dann schwimmender weise zurück zur Insel.
Nach dem Mittag ging es ans Zeitrudern. Jeder musste versuchen das Ruderboot so schnell wie möglich durch einen kleinen Hindernisparcour zu bewegen ohne jedoch eine der sich im Wasser befindlichen Bänke umzustoßen.
Nach dem Kaffee bzw. Saft und Kuchen, sind dann alle wieder aufs Wasser gegangen um nochmal einen Schlag um Langes Warder, - durch die Inselwelt zu segeln.


Freitag Morgen hatten wir schon beim baden nur noch einen kleinen Lufthauch. Nachdem dann alle noch mit letzter Kraft ins Ziel der ersten Wettfahrt trieben sollte es heute keine weiteren Läufe mehr geben.
Zur Abwechslung ging es dann heute mal zum Klümpenberg um das Jährliche Ritual des Steine stapelns abzuhalten. Dabei kam uns in diesem Jahr der Wasserstand zur Hilfe der zur Zeit extrem niedrich war. (Dieser verhinderte auch das befahren der Vierer Sees in den wir letztes Jahr sogar die Motorboote bekamen. Dieses Jahr kamen nichtmal die Paddler richtig durch.)
Nach und nach wurde ein beachtlicher Steinhügel  aufgehäuft, der wohl größte der letzten  Jahre.
Der Rückweg vom Klümpenberg zur Insel wurde diesesmal schwimmend in Angriff genommen.Wer wollte konnte sich dann auchnoch das letzte Stück hinterherziehen lassen.







Heute am Sammstag mussten wir uns wieder der Zivilisation nähern um in der Stadt das Grillflreisch zu kaufen. Obwohl wir erst eine knappe Woche fern der Plöner NORMAL-Bevölkerung hausten schauten sie uns verdust nach wie wir mit der Schubkarre auf Einkaufstour in die City gingen.
In der Zwischenzeit ging es an der Insel wieder Segelnder weise um Punkte für die Inselolympiade.
Später am Abend stand nun eines der Größten Highlights des Insellagers an. Von der Segelschule kamen Helge + Gefolge an um mitten auf dem Federballplatz eine Große Leinwand auszurollen, ein Stromaggregat zu installieren und mit Hilfe eines Videobeamers ein Kino mitten auf der Insel aufzubauen. Zu sehen gab es den Zeichentrickfilm "Die Monster AG". Chips und andere Knabberein wurden in Mengen vertilgt, nicht zuletzt durch ein technisches Problem das den Film an den Spannensten Stellen gerne einmal zu unterbrechen versuchte.
Trotz alledem war es wohl ein mehr als gelungener Abend.



Auch heute Morgen ist der ersehnte Sturm mal wieder ausgeblieben. Ein laues Lüftchen trieb uns dann aber doch noch aufs Wasser wo auf uns wieder viel Sonne und wenig Wind warteten. Das Ganze mündete später wieder in eine ausgiebige Badeorgie.
Nach dem Mittag kam dann der ersehnte Lufthauch und es ging hinaus auf den See.
Die Krönung bestand am Nachmittag aus einer Großen Wasserbombenschlacht auf dem Zeltplatz.
Nach dem Abendbrot war es nun an der Zeit, das einstdierte von den anderen bewerten zu lassen. Für jene die es bereitz vergessen hatten, jeder kann ein Kunststück mir Jonglierkeuten, -Bällen, Diabolo usw. vorführen und wird dann durch die anderen Benotet. Diese Punkte werden einem im Rahmen der Olympiade später gutgeschrieben. Von fast schon professionell bis hin zum Pausenclown war alles geboten und außerdem ging es ja auch um eine gute Show mit der man punkten konnte.







Nach einem ausgibigen Frühstück ging es mal wieder aufs Wasser. Heute aber anders. Alle man ins Ruderboot um dann nach Godau zum eisessen zu rudern. Natürlich wurde auch diese Aktion wieder mit einem Großbadetag abgeschlossen.
Nach dem Mittag ging es dann bei schönem Segelwind wieder aufs Wasser. Fahrtensegeln war angesagt. Das einzige was störte war der Kutter, der sich einhand segelnd gerne mal quer ins Optifeld stellte. (war natürlich nicht beabsichtig.)
Am Abend wurden dann noch die Laser nach Plön gesegelt
Leider schlief der Wind nach dem Abendbrot wieder ein, sodass wir in diesem Jahr auf das Nachtsegeln verzichten mussten. Dieses war jedoch nicht sonnderlich tragisch, da ja auch noch die Siegerehrung der Inselolympiade anstand.
1. Platz:  Malte Klein     
2. Platz:  Lina Görg        
3. Platz:  Felix Genz usw.
Nach der Preisverteilung stand auch noch das Finale der gutenacht Geschichte an, wobei das Rätzel rund um "Charlie und die Schokoladenfabrik" gelüftet wurde.

Dienstag Morgen:
Heute ist nun der letzte Tag angebrochen. Das letze mal aufwecken mit dem Megaphone, das letze mal Baden vor dem Frühstück.
Danach ging es ans Sachenpacken und die Frage wem wohl die ganzen Klamotten gehören, die in den Zelten verstreut rumliegen - wie jedes Jahr halt.
Bei einer lauen Briese ging es dann das letzte mal aufs Wasser, um die Optis nach Plön zu segeln. In der Zwischenzeit säuberten die großen die Zelte und Packten dieses wieder zusammen. Auch Rampen und Brücken für Optis und Laser wurden entfernt.
Nachdem die kleineren wieder aus dem PSV zurück waren wurde das letzte mal an der Insel gebadet, dann gab es Mittag. -gebratene Spagetti-
Nun stellte sich natürlich noch die Frage wie der ganze Kram an Klamotten, Zelte und Co. zu verstauen ist, aber alles fand irgendwann seinen Platz.
Ein letztes Winken zurück zur Insel, dann machten wir uns auf den Weg nach Hause richtung Plön. Aus unerfindlichen gründen fiehlen auch dieses Jahr wieder kurz vor der Ankunft sämmtliche Minis ins Wasser. Dieses soll auch die Jahre zuvor schon beobachtet worden sein.
Bei rund 35 Grad mussten dann nurnoch die Zelte, Kocher, Bestecke, Becher, Bretter, Teller, Töpfe, Pfannen und Co. sowie restliche Lebensmittel in den 3 Stock des Vereinsheimes getragen werden.
Nachdem dann auch der Kutter und das eine Motorboot abgedeckt waren war es nun als vorbei das Insellager 2003.
Nur wenige wissen, das richtige Sortieren und Säubern der Sachen wird noch mindestens einen weiteren Tag in Anspruch nehmen. Auch der Papierkram wartet noch auf den Jugendwart und unsere Inselmutter bzw. Berteuerin





Im Namen der ganzen Jugendgruppe möchten wir uns bei euch bedanken, das ihr auch in diesem Jahr wieder Arbeit und Zeit auf euch genommen habt, um ehrenamtlich und unentgeltlich ein wunderschönes Insellager für uns auf die Beine zu stellen.

Danke Petra
Danke Uwe



Bericht und Bilder: Sebastian Kiel