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Internationale
Deutsche Meisterschaft der olympischen Bootsklassen
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Das
erstemal würden vom DSV die IDM aller olympischen Klassen in Flensburg
ausgetragen. Ein Event, das man in Deutschland höchstens mit der Kieler
Woche vergleichen kann, ein zusammentreffen der besten deutschen
Segler.
Bereits
am Donnerstag (25.9) reisten mein Vorschoter Fionn Erdmann und ich an
die Förde. Zusammen mit unseren Trainingspartnern könnten wir so das
Revier bei frischen Westwind vier Tage lang
Testen. Montag und Dienstag legten wir zwei Ruhetag ein.
Am Mittwoch (1.10) ging es dann
endlich los – Morgens Training mit dem Landestrainer, Nachmittags das
Pracitisrace, das wir für uns
entschiedenen konnten!
Donnerstag
würde es dann Ernst, nach einer Stunde Startverschiebung ging es um
11:30 bei schwachem Wind aufs Wasser. Es sollte ein sehr durchwachsner
Tag werden; der Reihe nach:
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Die
1. Wettfahrt lässt sich kurz zusammenfassen; man sollte zur
Steuermannsbesprechung gehen, dann hätte man gewusst ,dass der Kurs
geändert wurde. Folge: DSQ wegen falscher Tonnerundung... |
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Die
ersten „Führungskilometer“ – In der 2 Wettfahrt führten wir das Feld
zwei Up and Down’s an, bis uns dann der amtierende Europameister
Baur/Groy kurz vor der Ziellinie abfingen – 2. Platz !!! |
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Wir
werden „größenwahnsehnig“ – Start zur 3. Wettfahrt, das Schiff ist klar
bevorzugt, doch 30 sec vor dem Start dreht der Wind stark, Marcus Baur
will ein Steuerbordstart fahren. Wir fahren mir Speed zur Tonne und
klemmen Ihn auf Backbordbug ab, legen um und nehmen die Parade ab –
tolles Gefühl, aber nur bis zum Luvfaß, dort würden uns dann mitgeteilt
das wir ein Frühstart hatten. |
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Die
letzte Wettfahrt endete mit einem unspektakulären Mittelfeldplatz;
11.
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Freitag würde das Windlimit von 6
Knoten nicht erreicht, gleichbedeutend mit Null Wettfahrten.
Samstag ging es pünktlich um 10 Uhr
los zu den letzten 4 Wettfahrten:
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Bei
noch sehr schwachen Wind stimmte leider unser Speed in der 5 Wettfahrt
nicht, leider nur ein 8 Platz. |
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Nach
dem die ersten Schauer des Tiefdruckgebietes für 4 Bft. sorgten war
unser Geschwindigkeitsproblem gelöst, aber auf der Startkreuz führen
wir über die falsche Seite und kamen als Letzte an die Eins. Konnten
uns aber noch ins Mittelfeld vorkämpfen – Platz 8. |
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2
Runden Top, dann wieder unser altes Problem – 2 Up and Down´s führten
wir abwechseln mit den Schweizern das Feld an, bevor in der letzten
Runde der Wind einschlief und wir „dank“ fehlender Geschwindigkeit auf
Platz 4 zurückfielen. |
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Letzte
Wettfahrt, von Platz 5 bis 12 war noch alles drin. Wir hatten unsere 2
Streicher durch die Disqualifikation und den Frühstart vom ersten Tag
schon aufgebraucht. Trotz gutem Wind ging die Wettfahrt ziemlich in die
Hose – zweimal über die verkehrte Seite – Platz 9. |
Gesamtergebnis:
Platz 8.
(www.idm2003.de/scripts/resultate.pl?start=49er)
Fazit:
Mit ein wenig mehr Cleverness und Glück wäre Platz 5 realistisch
gewesen, deswegen sind wir mit unserem Platz nicht 100% zufrieden.
Samstagabend
würde dann noch bei Freibier gefeiert, bevor Sonntag die Schiffe
verladen und nach Travemünde geschleppt wurden, wo nächste Woche (9 bis
12 Oktober) das Volvo Championsrace stattfindet
Seglergruß
Martin Gernhardt
Bilder: Dirk Daetz (FYC)
Bericht: Martin Gernhardt
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